Katastrophenschutz für die sechsten Klassen
Was passiert eigentlich, wenn eine Katastrophe wie z.B. ein Hochwasser eintritt? Was kann man selbst tun, was machen die verschiedenen Hilfsorganisationen – und wer sind die eigentlich? Diese und andere Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen Bad Schönborns am vergangenen Donnerstag, dem 5. Juni 2025, rund um die Schönbornhalle stellen.
Zum großen “Katastrophenschutztag” hatten zahlreiche Organisationen zugesagt. Neben dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), dem Technischen Hilfswerk (THW), der Polizei und dem Schulsanitätsdienst war natürlich auch die Freiwillige Feuerwehr Bad Schönborn vor Ort.
Sebastian Schäfer stellte den Kindern der sechsten Klassen das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) der Abteilung Langenbrücken vor und erklärte, in welchen Fällen die Feuerwehr zum Einsatz kommt. Matthias Erck und Susanne Duncker führten im Anschluss einen Spezialfall vor: Wie schnell kann die Feuerwehr bei Hochwasser einen Keller auspumpen? Um dies zu demonstrieren, wurden knapp 3.000 Liter Wasser von einem Behälter in einen anderen gepumpt. Thorsten Albrecht und Dominik Kästel stellten die Flexibilität der Feuerwehr unter Beweis: Als die Polizei zu einem Einsatz gerufen wurde und daher die geplante Station am Nachmittag nicht mehr besetzen konnte, führten sie spontan die Ausstattung des Gerätewagen Transport der Abteilung Mingolsheim und die Funktionalität des darin verbauten Kranarms vor.
Während all dieser Aktivitäten wurde Grundwissen über das Absetzen eines Notrufs und die Aufgaben der Feuerwehr vermittelt. Und natürlich wurde auch darauf hingewiesen, wie man im Katastrophenfall besonders schlagkräftig helfen kann: Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, die schon Sechstklässler*innen gern in ihre Jugendfeuerwehr aufnimmt.
