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Ein einsatzreiches Wochenende forderte die Rettungskräfte am Philippsee im Ortsteil Langenbrücken, wo innerhalb weniger Stunden zwei Suchaktionen stattfanden.
Am Samstagabend um 19:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Schönborn zunächst wegen zwei vermisster Badegäste alarmiert. Vor Ort erhöhte sich die Zahl der Vermissten auf vier Personen aus zwei Gruppen. Umgehend wurde eine umfassende Suche vorbereitet, bei der der DLRG-Bezirk Karlsruhe mit Rettungsbooten und Einsatztauchern unterstützte. Kurze Zeit später folgte die Erleichterung: Alle vier Personen konnten wohlauf an Land angetroffen werden, nachdem sie sich selbstständig bei den Einsatzkräften gemeldet hatten. Die betroffenen Familien wurden im Anschluss durch Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) betreut.


Am Sonntagmorgen um 06:48 Uhr wurde die Feuerwehr erneut zum Philippsee alarmiert, nachdem die Polizei am noch leeren See herrenlose Gegenstände entdeckt hatte. Da ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden konnte, suchte die Feuerwehr den gesamten Badebereich systematisch ab. Aufgrund der enormen Ausdehnung des Gewässers kamen zudem drei Drohnen von Polizei, DLRG und Feuerwehr sowie speziell ausgebildete Wassersuchhunde der DLRG vom Boot aus zum Einsatz. Da alle Suchmaßnahmen negativ verliefen, wurde der Einsatz in Absprache mit der Polizei schließlich abgebrochen.




Besonders positiv bewährten sich bei beiden Einsätzen die von der Gemeinde durchgeführten Verkehrsabsperrmaßnahmen entlang des Feldweges an der Kreisstraße K 3575. Dank der konsequenten Sperrungen blieben die Rettungswege komplett frei, sodass die Einsatzkräfte den See ohne Verzögerungen anfahren konnten.
Diese Ereignisse zeigen erneut, wie schnell Situationen am Wasser eskalieren können. Die Feuerwehr bittet daher alle Badegäste dringend, beim Verlassen des Sees stets alle persönlichen Gegenstände wie Handtücher oder Schuhe komplett mitzunehmen, um folgenschwere Fehlalarme am Folgetag zu vermeiden. Zudem sollten sich Schwimmer in der Gruppe stets abmelden und ihre eigenen Kräfte nicht überschätzen. Bitte halten Sie außerdem Feldwege, Waldzufahrten und Wendebereiche für Einsatzfahrzeuge immer absolut frei – im Ernstfall zählt jede Sekunde.